Meine Methoden

Entdecke meine Arbeitsweise

Nicht alles, was uns bewegt, lässt sich in Worte fassen.

Manches sitzt im Körper. Manches in inneren Bildern. Manches in einer Stille, die wir noch nie zugelassen haben. Deshalb arbeite ich mit verschiedenen Zugängen, die sich gegenseitig ergänzen und die ich je nach dem, was du mitbringst, miteinander verbinde.

01

Kunsttherapie

Es gibt Dinge in unserem Leben, für die wir (noch) keine Worte finden. Handlungsmuster, die wir nicht verstehen. Gefühle, die immer wiederkehren, ohne dass wir wissen, warum. Situationen, die sich ungewollt wiederholen. Sie sind tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert und oft mit Sprache allein nicht erreichbar.

Kunsttherapie schafft einen anderen Zugang. Nicht über den Verstand, sondern über das Bild, die Farbe, die Form, die Bewegung. Was sich im Gespräch nicht zeigen will, zeigt sich oft im Gestalten. Muster werden sichtbar. Das Unterbewusstsein spricht und zwar oft auf eine Weise, die überraschend direkt sein kann.

Du brauchst dafür keinerlei Vorkenntnisse oder künstlerische Fähigkeiten. Es geht nicht um Ästhetik. Es geht darum, einen Ausdruck zu finden für das, was in dir ist und es dadurch zu verstehen, zu integrieren oder gehen zu lassen.

02

Existenzielles Coaching nach Frankl und Längle

Viktor Frankl hat gezeigt: Der Mensch trägt in sich die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Sinn zu finden – wenn er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und offen hinzuschauen. Alfried Längle hat diesen Ansatz weiterentwickelt zur Existenzanalyse: einer Methode, die fragt, wie ein Mensch wirklich leben kann und nicht nur funktionieren.

Im existenziellen Coaching schauen wir gemeinsam tief: Was bewegt dich wirklich? Was sind deine Werte und lebst du auch danach? Wo hast du aufgehört, dich selbst ernst zu nehmen? Was brauchst du, um wieder in Kontakt mit dem zu kommen, was dir wirklich wichtig ist?

Du bekommst von mir keine Ratschläge. Es ist eine ehrliche, manchmal unbequeme, immer unterstützende Begleitung in das, was du selbst bereits in dir trägst aber vielleicht lange nicht mehr gehört hast.

03

Klang & Sound Medicine

Klang ist eine der ältesten Formen menschlicher Heilung und gleichzeitig eine der wissenschaftlich am stärksten unterschätzten. Schwingungen wirken direkt auf das Nervensystem: Sie regulieren, beruhigen, lösen Anspannung und schaffen einen Zustand tiefer innerer Stille, den viele Menschen im Alltag kaum noch kennen.

In der 1:1-Begleitung setze ich Klang gezielt und individuell ein: abgestimmt auf dein Thema, deinen Zustand, das, was du gerade brauchst. Das kann eine kurze Klangmeditation im Anschluss an ein Gespräch sein oder auch eine vollständige Sound-Session, in der dein Nervensystem zur Ruhe kommt und der Kopf frei wird.

Was Teilnehmende danach oftmals beschreiben ist mehr Klarheit, weniger Druck und ein spürbares Gefühl von bei sich selbst ankommen.

Klangbeispiel
Kathrin Wahl

04

Trauerbegleitung

Wenn wir jemanden oder etwas verlieren, das uns wichtig war, hinterlässt das eine Leere, die sich nicht einfach füllen lässt. Trauer ist keine Schwäche und kein Zustand, der überwunden werden muss. Sie ist ein Ausdruck davon, wie viel dir etwas bedeutet hat.

In der Trauerbegleitung geht es nicht darum, schnell wieder funktionieren zu können. Es geht darum, einen Raum zu haben, in dem deine Trauer sein darf, so wie sie ist. Ohne Zeitdruck, ohne Erwartung, ohne den Druck, stark sein zu müssen. Ich begleite dich durch diesen Weg, so lange du ihn brauchst und in deinem ganz eigenen Tempo.

05

Achtsamkeit & Resilienz

Achtsamkeit ist kein Trend und kein Wellness-Konzept. Sie ist eine Praxis – und wie jede Praxis braucht sie Übung, Kontinuität und den richtigen Kontext. In meiner Arbeit ist Achtsamkeit kein separates Programm, sondern eine durchgehende Haltung: die Fähigkeit, im Moment zu sein, sich selbst wahrzunehmen – ohne sofort zu bewerten oder zu reagieren.

Resilienz wiederum ist nicht die Fähigkeit, nicht zu fallen. Sie ist die Fähigkeit, wieder aufzustehen – und dabei immer besser zu verstehen, was einen trägt. Was einem Halt gibt. Was wirklich zählt.

Beides lässt sich trainieren. Nicht durch Wissen allein, sondern durch Erfahrung – durch das wiederholte Erleben, wie es sich anfühlt, bei sich zu sein, auch wenn es um einen herum laut wird.